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ARNE DAHL – DER ELFTE GAST // BUCHTIPP

ARNE DAHL – DER ELFTE GAST // BUCHTIPP

Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie tiefenentspannt wir mittlerweile sind. Man könnte auch faul sagen. Wir bewegen uns in unserem Häuschen nur in einem kleinen Radius und ansonsten schlendern wir hin und wieder mit Sunny um den See. Das Wetter ist eher herbstlich und so ein Urlaub lädt natürlich zum Lesen ein. Deswegen habe ich auch einen Buchtipp für euch, der perfekt zu unserem Urlaub passt und schon ein wenig auf den Herbst einstimmt. Was ist muckeliger, als einen schwedischen Krimi vor dem Kamin zu lesen. Das Buch „Der elfte Gast“ von Arne Dahl war auf jeden Fall mal eine neue Leseerfahrung für mich. Aber gleich mehr dazu…

Passend zum Urlaub in Schweden gibt’s nun noch einen spannenden Buchtipp, der einen so richtig auf den Herbst einstimmt.

Generell kann ich schon mal vorweg nehmen, dass das Buch für mich zwar lesenswert, aber auch ein kleiner Kampf war. Es ist kein Schmöker, den man mal eben so flott durchliest. Dafür gibt es zu viele Personen, die man sich merken muss und der Handlungsstrang kommt durch die Erzählweise auch immer wieder ins Stocken. Aber der Reihe nach.

Die Handlung:

Ein mysteriöser Brief von einem unbekannten Absender erreicht die ehemaligen Ermittler der A-Gruppe. Sie sollen sich in einem verlassenen Herrenhaus treffen und jeder von ihnen soll eine Geschichte erzählen. Es erwartet sie eine festlich gedeckte Tafel und ein Menü aus dem 18. Jahrhundert. Wer steckt hinter dieser Einladung? Ein letztes Mal kommen Paul Hjelm und seine Exkollegen zusammen und warten auf den geheimnisvollen elften Gast  …

Bis die Gruppe aus den zehn Ermittlern in dem Herrenhaus durch eine mysteriöse Einladung landet, erfährt der Leser noch von jedem der Ermittler einen kleine Auszug aus deren Persönlichkeit und aktuellem Leben. Die meisten sind noch als Ermittler tätig, vermissen aber die Gemeinschaft der A-Gruppe. A-Gruppe bedeutet übrigens, dass diese Ermittler besondere Fälle gelöst haben, welche erfährt man jedoch nicht näher.

Gemeinsam macht sich die Gruppe nun auf zu einem besonderen Abendessen in einem abgelegenen Herrenhaus und für den Leser soll es ein Rätsel sein, welcher Ermittler dieses Treffen iniziiert hat. Durch den Titel „Der elfte Gast“ geht man aber ohnehin davon aus, dass sich noch ein Überraschungsgast auftun wird.

Das Herrenhaus wirkt ein wenig wie ein Spukschloss. Jedem Ermittler wird ein Zimmer zugeteilt, in dem ein Reim eines Kindergedichts hängt. Dieser Reim soll jeweils die Persönlichkeit des Ermittlers widerspiegeln und sich auf die Geschichte beziehen, die der Ermittler bei dem mysteriösen Abendessen vortragen wird. Denn genau darum soll es gehen. Ein Abendessen aus dem 18. Jahrhundert und eine elitäre Gruppe erzählt Geschichten dabei.

Bis der elfte Gast auftaucht. Und seine Geschichte erzählt. Was ist das Geheimnis um diesen Gast und das Herrenhaus?

Mein Resumée

Das besonder an diesem Buch sind nun auch genau diese zehn Geschichten, die teilweise sehr skurril sind und nicht wirklich etwas mit dem Handlungsstrang zu tun haben. Aber unterhaltsam sind diese Geschichten allemal. Erst mit der elften Geschichte fügt sich die Handlung wieder zusammen. Die elfte Geschichte überrascht, gibt dem ganzen Buch einen Twist und fügt alles zu einem Ganzen zusammen.

Trotzdem ist das Buch nicht unbedingt leicht lesbar. Es ist gut geschrieben, aber durch die ständigen Unterbrechungen zu anderen Handlungen, legt man es auch ganz gerne beiseite. Ein Kriterium, das nicht unbedingt zu einem Buch gehören sollte.

Für mich ist „Der elfte Gast“ lesenswert, allerdings auch kein richtiges Highlight. An gemütlichen Herbsttagen vor dem Kamin ist es aber allemal ein gutes Buch.

xxbina

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