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CAN A SONG SAVE YOUR LIFE // GONE GIRL // KINOTIPPS ZUM WOCHENENDE

can a song save your life + gone girlWenn heute nicht der perfekte Tag für’s Kino ist, dann weiss ich auch nicht. Und ich will euch gleich zwei Filme vorstellen, die irgendwie Liebesgeschichten sind – aber irgendwie auch nicht. Jedenfalls geht’s in beiden Filmen um Beziehungen. Und das ist ja das, worum es sich bei uns immer dreht.

In dem Film Can a song save your live? mit Keira Knightley in der Hauptrolle geht es aber noch viel mehr um Musik und das erstaunliche: Frau Knightley singt selbst – und das wirklich gut. Ihre Filmfigur Gretta ist Singer/Songwriterin und gerade ziemlich depri drauf, weil sie von ihrem Freund, der gerade den Durchbruch als Popsänger geschafft hat, betrogen wurde. Man würde jetzt zu ihr sagen: Halb so schlimm, Kleines. Denn der Filmfreund ist kein geringerer als Maroon 5 Frontman Adam Levine. Bäh! Naja, aber Gretta ist über diesen Verlust durchaus sehr traurig und singt sich in einer Bar den Schmerz von der Seele. Dabei wird sie von dem Produzenten Dan Mulligan gehört und dieser will nun mir ihr ein Demo aufnehmen. Blöd ist nur, dass er auch gerade nicht auf der Sonnenseite des Lebens steht – von der Frau getrennt lebend und frisch gefeuert. Die beiden beschliessen dennoch, ein ganzes Album in Eigenregie aufzunehmen, mit dem Sound der Stadt New York im Hintergrund. Und der Zuschauer ist live dabei. Natürlich kriegt man dabei auch einen Einblick in die zwischenmenschlichen Beziehungen der beiden und ratet mal, wer am Ende wieder vor Grettas Tür steht? Bäh!

Ein sehr schön leise erzählter Film, mit toller Musik und tollen Bildern. Nur Adam Levine hätte nicht sein müssen. Oder übertreibe ich es gerade mit meiner Abneigung? Überzeugt euch am Besten selbst.

Film Nr. 2 ist ja nun auch irgendwie eine Liebesgeschichte. Naja, die damit beginnt, dass die Frau verschwunden ist und der Mann unter Mordverdacht gerät. Das Buch habe ich übrigens gelesen und man sollte ja meinen, dass man dann vielleicht von dem Film enttäuscht wäre. War aber nicht so. Gone Girl hat meine Erwartungen erfüllt, auch wenn der Film natürlich wesentlich gekürzt wurde und so auch manch wichtiges Detail abhanden kam.

Amy Dunne ist eine berühmte Kindheitsfigur. Ihre Eltern haben unzählige Romane über Amazing Amy geschrieben. Kein Wunder also, dass Amy auch eine scheinbar perfekte Ehe mit ihrem Mann Nick führt. Aber plötzlich ist Amy verschwunden, die Wohnung verwüstet und Nick benimmt sich so merkwürdig, dass er bald  sogar als Täter in Frage kommt. Auf der Suche nach Spuren wird alles immer mysteriöser. Haben Amy und Nick doch nicht so eine intakte Ehe geführt? Viele Ungereimtheiten führen die Zuschauer in die Irre und auch Nick schlingert sich gekonnt durch den Film.

Ich kann an dieser Stelle auch gar nicht so viel verraten, denn diesen Film solltet ihr einfach gesehen haben. Auch wenn Ben Affleck nicht unbedingt zu meinen Lieblingen gehört, spielt er seine Rolle perfekt. Und Rosamund Pike ist so eine tolle Amy. Wirklich, wirklich gut gemacht und spannend bis zur letzen Minute.

So, ihr Schlingel! Kuschelt euch gemütlich in die Kinosessel und lasst den Abend entspannt ausklingen. Und wenn ihr einer der beiden Filme gesehen habt, dann verratet mir doch gerne, wie eure Meinung darüber ist.

xxbina


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