PERSONAL FASHION WEEK BERLIN DIARY

Die ersten Tage in Hamburg haben mich komplett wieder im Alltag ankommen lassen. Wie schade! Ich wünschte, ich würde mich besser drauf verstehen, den Urlaub länger währen zu lassen. Aber die schönen Erinnerungen an sonnige und freie Tage bleiben und immerhin habe ich meine drei Fellknäuel wieder – die fehlen einem schliesslich ja auch immer. Und wenn ich schon in Erinnerungen schwelge, dann geh ich gleich noch weiter zurück und denke an die beiden Tage in Berlin, die mir dank lieber Leute auch wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Zwar etwas verspätet, aber hier gibt’s nun mein persönliches Fashion Week Diary von Berlin.

Bevor es für uns auf die Insel ging, habe ich noch schnell einen Abstecher nach Berlin auf die Fashion Week gemacht.

Ich habe mich dieses Jahr fast ein wenig kurzfristig entschieden, überhaupt nach Berlin zur Fashion Week zu fahren. Ich war mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob ich mir schwanger und kurz vor dem Urlaub noch den Fashion Week Stress geben möchte. Denn mit Berlin und mir ist es immer so eine Sache: Bin ich eher lustlos, entwickeln sich die Tage in Berlin prächtig und freue ich mich dann auf die Stadt und den Trubel, kehre ich enttäuscht zurück. Die letzten beiden Male in Berlin sind eher semi gut verlaufen und deswegen war ich beim Buchen in die Hauptstadt auch nur mit halben Herzen dabei. Aber Lisa von at/least hatte sich die Mühe gemacht und ein Fair-Fashion-Blogger-Meet im Loveco Store organisiert und diese Gelegenheit wollte ich mir keinesfalls entgehen lassen.

Also noch schnell für die Messen und die Fair-Fashion-Shows registriert, Hotel und Zug gebucht und dann ging es am Montagnachmittag mit rasanter Fahrt von Hamburg nach Berlin. Die liebe Jessy von Kleidermädchen hatte mich vorher noch angeschrieben und so haben wir gleich nach der Ankunft (ihre Anreise war dank der Deutschen Bahn mal wieder ein wenig ähm komplizierter) zum Dinner-Date bei Shiso Burger verabredet. Anschliessend sind wir gemeinsam zum Fair Fashion Treff gegangen – ganz nach dem Motto: alleine die Welt zu retten, ist ja auch anstrengend. Dort konnte man bei leckeren veganen Häppchen und erfrischender Fruchtschorle endlich gleichgesinnte treffen. Ich kann nur sagen, dass es ein so herzliches Treffen, dass ich nicht mal frühzeitig müde wurde. Interessante Gespräche und eine gleiche oder ähnliche Mission verbindet wirklich stark und ich fühlte mich danach total inspiriert, dass ich sogar vor lauter erfrischender Gedanken im Kopf nicht mal einschlafen konnte.

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Beim Fair-Fashion-Meet traf ich nicht nur Lisa von at/least endlich wieder, sondern konnte auch viele tolle neue Menschen kennenlernen wie Vreni von Jäckle & Hösle, Mia von heylilahey, Nina von pink & green… um nur ein paar wenige zu nennen.

Am Morgen ging es dann unausgeschlafen, ohne Frühstück und mit ordentlich Stau los in Tag 2 der Fashion Week. Gott sei Dank war Jessy sehr entspannt beim Warten auf mich und sie hat mir ein echtes Highlight beschert. Als ihre Begleitung konnte ich mir die Hien Le Show im Kronprinzenpalais angucken. Und das war auf jeden Fall mein modisches Highlight in Berlin! Danke Jessy! <3

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Danach ging es für uns gemeinsam noch für einen Schlender über die Premium und es gab endlich den ersten Kaffee des Tages (jap, auch schwanger darf man sich einen leichten mal gönnen). Danach musste ich mich schon von Jessy verabschieden, aber ich hoffe natürlich auf baldiges Wiedersehen!

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Die kurzen Eindrücke von der  Premium zeigen, dass der Sommer 2017 kontrastreich interpretiert wird. Entweder gibt es Hippie-Folklore-Feeling mit weiblichen Schnitten und voluminösen Silhouetten oder es geht cleaner und minimalistischer zu. Beides gefällt mir und ich werde wohl hin und her wechseln mit dem Sommerstil.

Nach der Premium gab es schon meine Endstation: die Fair Fashion Messen Green Showroom und Ethical Fashion Show. Bei Jan ’n June und Maska habe ich immerhin einen kleinen Stopp geschafft und mir die tollen Kollektionen angesehen (und liebe Menschen wiedergetroffen). Ein weiteres Highlight waren die beiden Fashion Shows zu den Messen, die nochmal gezeigt haben, dass faire Mode definitiv ihren Platz verdient. Tja, und dann habe ich noch eine sehr nette Dame, die sich als Leserin meines Blogs geoutet hat, beim Food Truck getroffen. Vielen Dank, falls du das liest, du hast mir den Tag versüßt!

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Dort gab’s auch noch ein kleines Wiedersehen mit Lisa (at/least), Vreni (Jäckle & Hösle) und Nina (pink & green). Ausserdem habe ich noch kurz im Vorbeigehen die wirklich zauberhafte Justine von Justine kept calm and vent vegan getroffen – und ich hoffe, dass irgendwann mal mehr Zeit für einen Plausch bleibt.

Mit vielen Eindrücken, einem guten Gefühl im Bauch (das nicht nur an den regelmäßigen Tritten meiner kleinen Tochter lag) und einem Lächeln auf den Lippen ging es dann nach Hamburg zurück. Danke Berlin, dass du mir dieses Mal eine schöne Zeit geschenkt hast – auch wenn sie irgendwie zu kurz war.

Meine Highlights von den Berliner Fashion Shows wird’s dann nächste Woche in einer Zusammenfassung geben.

xxbina

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  1. flowery

    9 Juli

    Tolle Review zur MBFWB

    Liebe Grüsse

    Flowery

    BEAUTYNATURE

  2. Caro

    9 Juli

    Wundervolle Eindrücke! Ich wäre auch so gern da gewesen.
    Ich wünsche dir noch ein ganz schönes Wochenende.

    Liebe Grüße
    Caro
    http://perfectionofglam.blogspot.de

    • Bina

      10 Juli

      Vielen Dank! Ja, dieses Mal hat sich Berlin echt gelohnt!

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