MEIN NEUJAHRS CLEANSE

Vielleicht habe ich euch die letzten Tage via Instagram und Facebook ein wenig mit meinem Cleanse belästigt. Aber wie sagt man so schön: Geteiltes Leid ist halbes Leid. Also habe ich euch einfach mit in die Sache hineingezogen. Und wen diese ganze Tortur näher interessiert, der soll ich natürlich auch auf seine Kosten kommen und deswegen gibt’s jetzt einen ausführlichen Bericht zu meinem Neujahrs Cleanse.

Ich habe meinen Cleanse hinter mich gebracht und ob das ganze eine gute Idee war, davon werde ich ausführlich berichten.

Ich hatte mir im Dezember ohnehin vorgenommen, den Januar wieder mit einem Cleanse zu starten, das hatte ich bereits im letzten Jahr so gemacht. Und dann hatte ich auch noch richtig Glück und habe bei einem Gewinnspiel von Spottster einen drei Tage Cleanse mit Säften von Kale & Me gewonnen. Lucky me! Und vielen Dank auch noch an Spottster.

Es ist ja bei den meisten gleich: nach Weihnachten und Silvester haben wir mehr gegessen als sonst, haben unzählige Glühweine auf Weihnachtsmärkten getrunken, die eine oder andere Flasche Wein zum Abendessen geleert und wirklich gesund und schön fühlt man sich dann spätestens ab Neujahr wirklich nicht mehr. Dieses Jahr fiel zwar Weihnachten ein wenig leichter aus, weil ich meine Familie überreden konnte, vegan zu essen, dafür schlug dann aber Silvester ordentlich zu. Mit einer kleinen Gruppe an Lieblingsmenschen haben wir in feucht fröhlicher Runde gefeiert und das habe ich dann am nächsten Morgen auch ziemlich intensiv zu spüren bekommen.

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Dies ist ja nun mein dritter Cleanse überhaupt und mittlerweile fühle ich mich fast wie ein Profi. Was das A&O ist, sind die Vorbereitungs- und Nachbereitungstage. Denn ohne die hält man nicht richtig durch und verpfuscht das Ergebnis. Also habe ich den ersten Januar noch komatisiert auf der Couch verbracht und den ersten Tag des Pre-Cleanse auf den 2. Januar verschoben. Pre-Cleanse bedeutet, dass man nur noch leichte Kost zu sich nimmt. Im Idealfall Flüssignahrung und Rohkost. Ich habe mir für die Tage vorher und nachher ein ziemlich einfaches Ernährungskonzept überlegt, damit ich mir gar nicht erst besonders viele Gedanken um Essen machen musste – denn das regt nur den Appetit an und den wollte ich schliesslich in den nächsten Tagen unterdrücken.

Am Morgen gab es ein leichtes Bananenporridge mit Orangensaft, Wasser oder Mandelmilch. Dafür braucht ihr:  5EL grobe Haferflocken, 1/2 Banane, etwas Mandelmilch, Wasser oder frisch gepressten Orangensaft und Zimt zum Würzen. Die Zutaten (ausser Zimt) in einen kleinen Topf geben und aufkochen, dabei umrühren. In eine Schüssel geben und mit Zimt bestäuben.

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Zusätzlich zum Porridge gab es morgens immer eine heisse Zitrone – auch während des Cleanse und danach. Dazu einfach eine Zitrone auspressen und den Saft in heisses Wasser geben. Auch Detox- und Kräutertees haben mir bei einem Start in den Tag geholfen. Zucker, Gluten, Alkohol, Kaffee, schwarzer, Tee und Nikotin sind während dieser ganzen Zeit tabu. Und viel, viel stilles Mineralwasser trinken.

Zum Mittag habe ich immer eine leichte Karottensuppe gegessen, das Rezept dazu gibt’s hier später. Abends gab es dann einen Salat aus einer Tomate und einer Avocado.

Die ersten beiden Tage waren nicht besonders schwer, weil ich ja noch essen durfte. Lediglich der Verzicht auf meinen geliebten schwarzen Tee mit Zucker hat mich schier in den Wahnsinn getrieben. Aber da sieht man mal, wie abhängig man von bestimmten Sachen ist. Nach den beiden Tagen mit der leichten Kost habe ich mich gut vorbereitet gefühlt. Ich habe mir auch sehr bewusst zwei Tage genommen, weil ich beim letzten Cleanse nicht wirklich konsequent war und hin und wieder schwach geworden bin. Das wollte ich dieses Mal auf keinen Fall.

Die Saft-Kur von Kale & Me besteht aus 6 Säften, die man im 2 Stunden Rythmus zu sich nimmt. Die Zahlen auf den Flaschen zeigen die Reihenfolge an. Für euch gebe ich mal fix wieder, was so in den Säften enthalten ist:

  1. Pamela Pine: Ananas, Gurke, Apfel, Minze
  2. Catie Carrot: Karotte, Zitrone, Apfel
  3. Al Avoca: Avocado, Spinat, Ananas, Zitrone
  4. Kalvin Kale: Grünkohl, Staudensellerie, Apfel, Gurke, Spinat, Zitrone
  5. Rosy Roots: Rote Bete, Karotte, Apfel, Zitrone, Ingwer
  6. Amy Almond: Mandeln und Datteln

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Die Drinks sind so angeordnet, dass man den Tag gut überstehen kann. Ich mochte alle Säfte sehr gerne – nur mit Amy Almond hatte ich wohl leider Pech, denn obwohl die Säfte bis zum 08. Januar erst aufgebraucht werden sollten, war Amy definitiv darüber hinaus. Ich kann mir kaum vorstellen, dass dieser Drink wirklich nach Käsefuß schmecken soll. Bäh! Der erste Schluck dieses Drinks war für mich kein schönes Erlebnis. Ich habe den Drink dann einfach durch eine warme Mandelmilch mit etwas Zimt ersetzt. Hat auch super funktioniert.

Der erste Tag ist für mich immer der schwerste, aber gar nicht wegen des Hungergefühls, sondern weil der Kopf einem ständig sagt, dass man etwas kauen möchte. Also denkt man schon am ersten Tag an all die Gerichte, die man nach dem Cleanse essen möchte. Und ich habe festgestellt, dass ein Cleanse im Sommer definitiv einfacher ist als einer im tiefsten Winter. Ich habe so furchtbar gefroren. Dagegen haben warme Tees, meine Wärmflasche und eine gelegentliche Badewanne geholfen. Auch ist es sinnvoll, an den Tagen des Cleanse frei zu haben. Beim letzten Mal habe ich zwei Tage den Cleanse während der Arbeitszeit gemacht und das war kein Vergnügen.

Am Morgen des zweiten Tages fühlt man sich schon leichter und irgendwie leicht beschwingt. Tag 2. Super! Dann dauert es nicht mehr so lange und dieses Hochgefühl hält sich auch über den Tag. Abends habe ich sogar leichten Ausdauersport im Fitness-Studio gemacht. Aber danach war ich auch fix und fertig.

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Tag 3 des Cleanse fühlt sich morgens richtig super an. Die Säfte schmecken auch noch. Nur auf Kalvin Kale könnte ich heute verzichten. Es ist schon erstaunlich, wie sehr man an manche Nahrungsmittel gewohnt ist und wie man die Geschmacksnerven teilweise überreizt. Ich habe das Gefühl, meinen Körper auf Reset zu bringen. Und irgendwie ist es auch ein wenig spirituell, Nahrung nicht als etwas selbstverständliches zu sehen. Ich freue mich immer noch auf all die Gerichte, die nach dem Cleanse kommen werden, aber ich bin auch hochmotiviert, diesen noch durchzuziehen. Am Abend schwächel ich dann ein wenig, als sich mein Freund neben mir eine große Brotzeit einverleibt. Kein Taktgefühl der Gute. Aber ich bleibe stark.

Und damit beginnt auch der erste Tag nach dem Cleanse und wir sind quasi wieder bei der „Pre-Cleanse-Ernährung“ angekommen. Es gibt wieder was zu kauen. Aber mein Porridge schmeckt mir nur Medium und ich kriege es nicht mal ganz auf. Als ich mir eine frische Karotten-Suppe koche, freu ich mich wie Bolle. Ich packe noch ein wenig Chayenne-Pfeffer ins Süppchen, weil das beim Abnehmen helfen soll. Nach einer leichten runde Sport gibt es auch wieder einen Avocado-Tomaten-Salat und einen Kräutertee. Ich fühle mich insgesamt schon ziemlich gut und bin auch stolz, dass ich durchgehalten habe. Nur mein Magen grummelt beim Einkaufen verdächtig und hat auf so ziemlich alles Lust, was er an Essbarem sieht. Aber auch dieser Tag geht vorbei und damit sind wir beim letzten Tag des kompletten Cleanse angekommen.

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Für die Karottensuppe: 800g Karotten, Gemüsebrühe, Cayennepfeffer, Leinöl

Tag zwei nach dem Cleanse fällt nun wirklich auch schwer. Es ist schwer, konsequent zu bleiben, weil man sich denkt, dass es ja eh so gut wie vorbei ist. Ich arbeite auch den ersten Tag wieder außer Haus, aber bis zum Abend bleibe ich start. Dann kriege ich Lust auf was Süßes und esse einen halben Raw-Riegel. Naja, ich denke, da darf ich mal ein Auge zudrücken. Abends mache ich noch eine Runde Yoga und kann somit eine ganz gute Bilanz für die erste Woche des Jahres ziehen.

Was hat mir dieser Cleanse gebracht?

Mal abgesehen davon, dass sich mein Körper wieder besser anfühlt, ich meine Feststagspfunde verloren habe, finde ich es auch eine gute Erfahrung, dass man nicht immer zu den gewünschten Lebensmitteln greifen kann. In dieser Hinsicht wird es uns sowieso viel zu einfach gemacht. Ich merke auch, dass ich gerade im Getränkebereich sonst ziemlich ungesund gelebt habe – fast nur Saftschorlen, Mineralwasser mit Kohlensäure oder schwarzen Tee mit Zucker. Ich werde ab jetzt definitiv mehr zu stillem Mineralwasser greifen und auch Kräutertees stehen bei mir jetzt öfters auf der Liste. Öfters mal Flüssignahrung und Rohkost entlastet die Verdauung und tut gut. Ich finde, es ist ein schönes, leichtes Gefühl nach so einem Cleanse – und das möchte ich mir auch erst mal bewahren.

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Wie es mit der Ernährung weitergeht?

Der Januar soll für mich ganz im Zeichen der guten Ernährung stehen. Am Wochenende habe ich wieder relativ normal gegessen und am Sonntag auch ein wenig geschlemmt. Ab heute geht es aber weiter. Diese Woche werde ich morgens nur ein Toast mit Avocado essen und dann gibt es den Rest des Tages Kohlsuppe. Dazu nur Mineralwasser und Kräutertee. Mal sehen, wie lange ich das durchziehe und wann mir die Kohlsuppe aus den Ohren rauskommt. Am Ende der Woche wird es ein Resumee geben, wie es mir in dieser Woche it der Ernährung ergangen ist.

Und jetzt wünsche ich euch erst mal einen guten Start in die neue Woche.

xxbina


  1. Vreni

    11 Januar

    Wow, gleich das nächste „Ernährungsexperiment“?!
    Ich habe jetzt gerade eine Woche lang Rohkost gemacht… und will dabei erst einmal bleiben, also nicht so ganz streng nur Rohkost, aber sehr viel Rohkost und ein bisschen Gekochtes. 🙂
    Vielleicht ist Rohkost auch was für dich! Wenn man es richtig macht hat man dabei auch keinen Hunger, weil man ja Unmengen essen kann, nur eben roh, aber von der Menge gibt es da ja keine Grenzen und von rohem Obst und Gemüse zu viel zu essen oder zuzunehmen ist ja eh unmöglich. Und es reinigt den Körper auch gut 🙂

    • Bina

      11 Januar

      Vielleicht wird das ja sogar „Ernährungsexperiment“ Nr. 3 fü mich?! Klingt auf jeden Fall sehr gut!

  2. wow toller beitrag

    http://carrieslifestyle.com
    Posts online about Rio, Amsterdam, Bangkok…

  3. Fiona

    12 Januar

    Oh das klingt echt interessant. Weiß nicht, ob das was für mich wäre. Aber die Suppe sieht echt super lecker aus 🙂
    Liebe Grüße, Fiona
    THEDASHINGRIDER.com

    • Bina

      14 Januar

      Über die Suppe habe ich mich nach dem Cleanse auch wieder total gefreut. Aber selbst die Fastenzeit hatte auch was.

  4. […] sind wir in das neue Jahr gestartet. Nach der ganzen Völlerei der Festtage habe ich auch gleich meinen Cleanse begonnen. Ausserdem bekam stryleTZ ein neues Gesicht und ich eine neue Haarfarbe. Nach Berlin ging es auch […]

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