PRAY FOR THE WORLD

Paris, Pray for the world, News, Terrorismus, Kolumne, Blog, stryleTZ

Am Freitag sind unfassbare Dinge in einem unserer Nachbarländer passiert. Seitdem ist die Welt geschockt und die meisten von uns haben wohl das Wochenende vor dem Fernseher oder Radio verbracht, um auf den neusten Stand gebracht zu werden. Es ist schockierend. Aber besonders schockierend ist auch unsere Warnung auf diese Welt. Den Terrorismus ausserhalb Europas können wir anscheinend viel leichter ausblenden. Was ist nur los mit uns?

Am Freitag sind in Paris unfassbare Dinge geschehen, was uns aber auch zeigt, dass wir viel Weltgeschehen einfach ausblenden. Deswegen: Pray for the world.

Paris ist meine Lieblingsstadt und ich liebe den Lifestyle der Franzosen. Ich finde es furchtbar, dass unschuldige Menschen bestialisch und hinterrücks erschossen werden, während sie beim Abendessen sitzen oder ein Konzert besuchen. Und man merkt in den sozialen Medien, dass die Welt geschockt ist. Wir alle sind geschockt und fühlen mit den Opfern und deren Angehörigen.

Aber moment mal. War da nicht auch gerade ein Selbstmordattentäter in der Türkei? Und sind kurz vorher Bomben von Selbstmordattentätern hochgegangen und haben mehr als 40 Menschen in den Tod gerissen – darunter auch kleine Kinder. Auch hier sind die Opfer unschuldige Zivilisten. Warum wird hier nicht so ausführlich berichtet? Warum gibt es keine Sondersendungen? nnur weil es weiter weg ist? Weil Paris und zeigt, dass es uns auch jederzeit treffen kann?

Was jetzt wichtig ist, dass wir als Einheit uns gegen den Terrorismus stellen. Keine Ausgrenzung und falsche Angstmache. Es ist fast beschämend, dass man noch extra Erwähnen muss, dass es kein muslimisches Problem ist und man nun keine Sündenböcke suchen darf. Die Isis ist nicht der Islam. Das sollte sich jeder nochmals ins Gedächtnis rufen.

Denn durch Ausgrenzung und Missverständnisse können radikale Gruppen junge Menschen rekrutieren. Und da sollten wir alle präventiv gegen an arbeiten.

Wir sollten uns auch noch mal ins Gedächtnis rufen, dass wir nicht nur eine unschuldige Nation ist, sondern dass Deutschland mit Waffenimporten viel Geld einnimmt. Ich bin sicherlich nicht der richtige Mensch, diese Situation komplett aufzudröseln, aber ich möchte einfach zeigen, dass man auch in Situationen, in denen einem die Worte fehlen, das Gespräch suchen muss und hinter die Fassade schauen sollte. Wir selbst sind in kritischen Situationen gefragt und sollten weise agieren. Mit viel Liebe und offenen Armen. Denn Hass ist niemals eine Antwort.

Deswegen:

Pray for Paris, pray for Beirut, pray for Baghdad, pray for Ankara, pray for Japan, pray for Mexico, pray for the world.


  1. ColourClub

    15 November

    Sehr gut gesagt, liebe Bina! Es ist wirklich unfassbar, was für Dinge in letzter Zeit passieren! Angesicht der Politik, die USA und Europa führen, war das irgendwie zu erwarten! Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wen wir mehr verachten sollten, die Terroristen oder die Politiker!
    Pray for the world! Pray humanity!

    Liebe Grüße
    Borislava von http://www.colourclub.at

    • Bina

      23 November

      Ja, damit hast du leider Recht. Man muss wohl hier anfangen.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

INSTAGRAM
FOLLOW ME
Translate »