STRYLINKS #124

Manchmal verliert man ja seinen Glauben an die Menschheit. Zum Beispiel, wenn mal wieder an der Supermarktkasse gedrängelt wird, ohne dass es einen ersichtlichen Grund gibt. Oder wenn einfach jeder an dem Obdachlosen an der Straßenecke vorbei geht, ohne ihn eines Blickes zu würdigen. Und wenn ein Notruf bei uns eingeht, weil mal wieder jemand seinen Hund nicht mehr möchte. Zu unbequem geworden. Und Zeit, in die Erziehung zu investieren ist auch nicht vorhanden. Die Strylinks von dieser Woche aber geben mir diesen Glauben zurück. Denn da sieht man, dass es nicht nur Menschen gibt, die an sich selbst denken. Eine zauberhafte Freundschaftsgeste hat vor ein paar Tagen mein Herz berührt, als eine unerwartete Mail bei mir einflatterte. Und die Fair Fashion Szene zeigt ebenfalls mit all ihren Bemühungen, wie Nächstenliebe – an unsere Erde – funktioniert.

Diese Woche warten die Strylinks nicht nur mit viel Inspiration sondern auch einer großen Portion Freundschaft und viel Nachhaltigkeit auf.

  1. Als ich vor ein paar Tagen eine Mail bekam, wo ich den Absender erst mal nicht zuordnen konnte, musste ich erst mal schlucken. Vor Rührung. Denn Ricarda von Cats & Dogs setzt sich mit vollem Eifer für eine Freundin ein, die schlecht in Steuersachen beraten wurde und nun um ihre Existenz bangen muss. Dass sie hier nicht mit erhobenem Zeigefinger sitzt und moralapostelt, sondern sich lieber überlegt, wie man helfen kann, zeigt wahre Größe. Denn jeder von uns kann in eine solche Situation geraten. Und weil Ricarda die erste ist, die ein Opfer bringen möchte, verlost sie ihre Handtasche in einer Fundraiser-Aktion. Also: macht alle mit! Zeigt, dass sich diese Freundschaftsgeste auch gelohnt haben soll.
  2. Jan ’n June. Die beiden Mädels Anna und Jula. Das sind die mit den großartigen veganen, fairen und nachhaltigen Sachen. Bei denen die Kollektionen von Jahr zu Jahr besser werden, obwohl sie schon gigantisch gestartet sind. Und mittlerweile feiern die beiden mit ihrem Hamburger Label den dritten Geburtstag. Zu diesem Anlass gibt es ein tolles Interview mit den beiden im Not Another Woman Magazine.
  3. Am Nachhaltigsten ist es wohl, wenn man seine vorhandenen Kleidungsstücke neu entdeckt und die vielleicht auch ein wenig zweckentfremdet. Bei mari.dalor könnt ihr nun drei wundervolle Varianten entdecken, wie man eine herkömmliche Bluse tragen kann. Großartige Inspiration!
  4. Und zum Schluss stellt euch Mia von heylilahey noch ihre neuen Sandalen aus Pinatex vor. Einem Ersatzleder, das aus Ananasblättern gewonnen wird. An dieser Stelle zeigt sich mal wieder, dass tierische Produkte nicht in der Bekleidungsindustrie nötig sind und ich hoffe, dass da mehr und mehr ein Umdenken stattfinden wird.

xxbina
Photocredit: Cats & Dogs, Not Another Woman Magazine, mari.dalor, heylilahey

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