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3 Tage Cleanse-Programm mit The Frank Juice

3 Tage Cleanse-Programm mit The Frank Juice

The Frank JuiceHeute Morgen bin ich mit einem richtig guten Gefühl aufgewacht, denn ich habe es geschafft! Ich habe drei Tage Saft-Kur überstanden und mich sogar richtig gut gefühlt. Vielleicht ist das für manche von euch keine so besonders große Herausforderung, drei Tage lang auf feste Nahrung zu verzichten. Für mich war es das aber. Ich brauche in der Regel morgens dringend mein Frühstück, um gut in den Tag zu starten. Auf das zu verzichten, war für mich besonders schwer. Aber fangen wir am Besten ganz von vorne an…

Ich hatte frank juice bei Facebook entdeckt und war schon immer ganz wild darauf, mal so eine Saft-Kur zu machen. Ich wollte wissen, ob die Ergebnisse wirklich stimmen, von denen man so gehört und gelesen hat. Als ich eine Zusage von frank juice bekam, die Kur für drei Tage lang zu testen und anschliessend darüber zu schreiben, habe ich mich wirklich darauf gefreut. Ich bekam von ihnen eine Anleitung per Mail, wie das Clease-Programm aussehen würde und eine Ernährungsempfehlung für zwei Tage vor der Kur und für einen Tag danach. Diese kam mit vielen Rezepten und einem Einkaufsplan, damit man möglichst viel von dem Eingekauften auch verwertet. Wir besprachen den Kurbeginn und die 18 Säfte sollten am Di um 9:00 eintreffen.

Es gibt bei frank juice übrigens drei Stufen für so ein Cleanse-Programm. Ich bekam Level 1 für drei Tage und bin im Nachhinein auch sehr dankbar dafür. Die Kur besteht pro Tag aus sechs Säften in fünf unterschiedlichen Sorten, die ca. alle zwei Stunden getrunken werden sollen. Bei den Levels für die verschiedenen Cleanse-Stufen unterscheidet sich nur, dass der grüne Saft mit Apfel, Sellerie, Gurke, Spinat, Grünkohl, Petersilie, Zitrone und Ingwer immer häufiger zum Einsatz kommt und die anderen Säfte vertreibt. Genau das war auch der Grund, warum ich über Level 1 sehr dankbar war, denn die Abwechslung tat mir sehr gut.

Am Tag vor dem Cleanse habe ich morgens eine heisse Zitrone getrunken, dazu gab es Haferflocken mit Orange und Banane. Mittags dann eine Art Linsensalat mit Sellerie, Tomate, Paprika und Pinienkernen. Ich habe mich nicht 100% an den Ernährungsplan gehalten, aber auf jeden Fall auf schwere Nahrung verzichtet, um den Körper schon mal an die geringere Kalorienzufuhr zu gewöhnen. Eigentlich sollte man zwei Pre-Cleanse-Tage einlegen. Ich Dussel hatte mich aber im Datum geirrt und so kam nur einer zustande. Dazu wurde viel Wasser und Kräutertee getrunken. Ungesunde Sachen wie Nikotin, Koffein, Zucker und Alkohol waren während dieser Zeit sowieso komplett tabu. Der erste Tag ging somit sehr leicht rum, ich hatte keinen großen Hunger, weil die Linsen und Haferflocken genug gesättigt haben. Aber ich merkte, dass ich mich allgemein nicht so wohl fühlte. Dieses Gefühl hatte ich allerdings die Tage vorher schon und ich hoffte, dass ich nicht krank werden würde und die Kur dann abbrechen müsste.

Am Dienstag sollte die Kur dann losgehen. Leider wartete ich vergebens auf den Kurier. Etwas verspätet traf das große Paket mit den achtzehn Säften dann ein und ich deponierte sie fleissig im Kühlschrank. Der erste Saft des Tages war der grüne, dessen Zutaten ich bereits oben erwähnt hatte. Vor diesem Saft hatte ich mich am meisten gefürchtet. Und dann war er wider Erwarten sehr lecker und hat dank Ingwer und Zitrone auch gar nicht so gemüsig geschmeckt. Der zweite Saft war einer meiner Lieblinge: Apfel, Ananas und Minze. Sehr erfrischend und wirklich, wirklich köstlich. Der dritte Saft war wieder der grüne und schmeckte mir an diesem Tag immer noch sehr gut. Ich genoss ihn auf einer Wiese, während ich ein Buch las und bildete mir ein, dass ich bereits fühlte, wie mein Körper fitter wurde. Zwar musste ich zwischenzeitlich immer noch viel an feste Nahrung denken und überlegte mir diverse Male, was ich denn nach der Kur essen würde, aber ich war immer noch hochmotiviert. Gegen Abend ging es mir dann leider etwas schlechter. Ich bekam Migräne und wollte keine Tabletten nehmen, damit ich den Cleanse-Effekt nicht ruinierte. Also wurden weiter fleissig die Säfte geschlürft. Zitrone, Cayenne und Agave war ebenfalls ein erfrischender, leicht scharfer Drink, den ich während des gesamten Cleanse-Programms sehr mochte. Saft Nummer fünf war ein roter mit roter Beete und Karotten und ich war mir nicht sicher, ob ich diesen runterkriegen würde. Aber auch hier war ich überrascht und der Saft war sehr lecker. Der letzte Saft jedes Tages war ein weisser aus Cashew, Dattel, Salz, Vanille und Zimt und mein Highlight und Licht am Ende des Tunnels. Dieser Saft war am nahrhaftesten und tat einfach so richtig gut. Leider ging es mir am Dienstag immer noch sehr schlecht und so ging ich früh ins Bett und hoffte, dass die Säfte ein wenig Heilung bringen würden.

Und so war es dann tatsächlich auch. Tag zwei fühlte ich mich bereits viel besser. Die Säfte schmeckten immer noch – nur bei dem grünen wurde es ein wenig schwerer, ihn zu trinken. Aber trotzdem verzichtete ich an diesem Tag noch auf sportliche Ertüchtigung. Auch an feste Nahrung musste ich nicht mehr allzu viel denken.

So ging es dann auch hochmotiviert zu Tag drei über. Einzig auf den grünen Saft freute ich mich nun nicht mehr besonders, aber trank ihn dennoch brav aus. Alle zwei Stunden einen Saft zu trinken, lässt einen wirklich jedes Hungergefühl vergessen und ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, mit genügend Nährstoffen versorgt zu sein. Mein Magen meldete sich während der drei Tage wirklich kaum zu Wort, nur mein Kopf wollte manchmal mehr Befriedigung und endlich wieder kauen. Aber ich merkte von Tag zu Tag wirklich kleine Veränderungen und Verbesserungen. Die Haut sah plötzlich ein wenig rosiger aus. Und klar, der Magen war leicht und ein wenig abgenommen habe ich auch. Aber insgesamt war ein großes Wohlgefühl da und gegen Ende der Kur war ich sogar ein wenig traurig, dass diese Cleanse-Zeit nun wieder vorbei war. Ich schaffte sogar, beim Abendessen daneben zu sitzen und nur einen Kräutertee zu trinken. Aber insgesamt vermied ich es in dieser Zeit schon, mich viel mit anderen Leuten zu treffen, um gar nicht erst in Versuchung zu geraten.

Heute habe ich den Tag nach dem Cleanse und passe darauf auf, nicht wieder in alte Gewohnheiten zu fallen. Viel Wasser und Tee trinken und nur leichte Kost, um den Magen wieder umzugewöhnen. Auch für diesen Tag hat The Frank Juice einen Ernährungsplan zusammengestellt, den ich im Büro aber leider nicht umsetzen kann.

Mein Fazit für diese drei Tage fällt durchweg positiv aus. Das Hungern fällt so gut wie weg mit diesen Säften. Man ist genug versorgt und fühlt sich nach kurzer Zeit sehr viel besser. Die Säfte schmecken alle durchweg sehr lecker – ich vermisse jetzt schon meinen weissen Schlummertrunk. Und am Besten ist, dass ich nun wirklich wieder mehr Energie habe, mich fit und leicht fühle (nach alkohol und essensreichen Tagen nach der Hochzeit und meinem Geburtstag war das definitiv anders) und auch am Hautbild meine ich, einige Verbesserungen zu erkennen. So ein Cleanse ist natürlich nicht ganz kostengünstig, ich denke aber, dass selbst wenn ich alle Säfte selbst gemacht hätte, wäre ich nicht unbedingt kostengünstiger davongekommen – von dem ganzen Aufwand mal abgesehen. Somit denke ich darüber nach, jetzt jährlich in so eine Kur vor dem Sommer zu investieren. Auch ist es eine gute Vorbereitung um auf lästige Angewohnheiten (wie Zigaretten oder Kaffee) zu verzichten und seine Ernährung umzustellen. Für mich hat sich die kurze “Quälerei” jedenfalls gelohnt und ich sage an dieser Stelle herzlichen Dank an The Frank Juice!

 

xxbina

 


  1. Furby

    6 Juni

    Wow das schaut nach einer leckeren und gesunden Kur aus. Werd ich auch sicher mal ausprobieren!

  2. Romy

    6 Juni

    prinzipiell ist es eigentlich nur eine andere form des fastens – falls du also eine preiswertere alternative suchst, recherchiere einfach mal die verschiedenen heilfasten; es muss nicht so teuer sein, bei gleichem effekt.

    aber zum eigentlichen thema: es klingt unvorstellbar und nicht machbar, aber wenn man es erst nach zwei tagen überstanden hat, fühlt sich eigentlich jeder gut.. der körper dankt es einem wirklich bei all dem mist dem wir ihm zuführen (teils auch wenn wir es eigentlich gar nicht wollen; industrie sei dank). mir haben solche zwei oder drei tage immer sehr gut getan und wenn man sich mal müde fühlt, irgendwie nicht so fit oder das gefühl hat, der bauch will nicht so ganz, dann sollte man mal über so ein paar fastentage nachdenken – alleine schon, um dem körper einfach eine erholungsphase zu gönnen – unser essen tut nicht immer gut.

    ein schönes wochenende!

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