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Cows – Folge nicht der Herde | Buchtipp

Cows – Folge nicht der Herde | Buchtipp

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Ich liebe es, ein gutes Buch zu lesen. Und ob ein Buch gut ist, merke ich dann, wenn ich es trotz Alltagstress hinbekomme, es durchzulesen. Manche Bücher suchte ich regelrecht weg. Und das sind dann solche, die ich euch gerne vorstellen möchte. “Cows – Folge nicht der Herde” von Dawn O’Porter lag seit kurz vor Weihnachten auf meinem Nachttisch und ich habe es über Silvester nun durchgelesen. Weil mir viele Gedanken zu diesem Buch gekommen sind, möchte ich euch ein wenig mehr darüber erzählen. Der Titel lockt viele vielleicht erst mal auf eine falsche Fährte. Es geht hier nicht um Kühe, vielmehr wird über uns Frauen geschrieben. Warum dann dieser Titel?

Das Buch “Cows – Folge nicht der Herde” von Dawn O’Porter hat bei mir viele Fragen aufgeworfen.

Damit der Leser direkt abgeholt wird, gibt es in der Einleutung einen kleinen Exkurs über Kühe. Denn bei Kühen unterscheidet man in der Nutztierhaltung schlicht und ergreifend nur durch die eine Sache: sind sie gebährfähig oder nicht. Wenn sie es sind, werden sie nur für diesen einen Zweck genutzt. Sind sie es nicht, sind sie lediglich ein Stück Fleisch. Kann man das auch auf Frauen anwenden?

Bevor ich diese Frage mehr oder weniger beantworte, möchte ich euch erst mehr über den Inhalt des Buchs verraten.

Cows – Worum geht es in dem Buch?

Es handelt um drei Geschichten von drei sehr unterschiedlichen Frauen. Da ist Tara, die alleinerziehende Mutter,  die beim Fernstehen arbeitet und versucht, sich nicht von der männerdominierenden Branche schickanieren zu lassen. Sie liebt ihre Tochter, ist als Alleinerziehende auf die Unterstützung ihrer Eltern angewiesen und wünscht sich sowohl einen Partner als auch eine Vaterfigur für ihre Tochter Annie. Cam ist eine bekannte Lifestylebloggerin und schreibt besonders gerne und leidenschaftlich über feministische Themen. Sie lehnt traditionelle Beziehungen ab und ist eine überzeugte Nicht-Mutter. Stella ist die tragische Figur in dem Buch, die nicht nur einen schlimmen Schicksalsschlag ertragen musste. Nun geht auch noch ihre Beziehung in die Brüche. Sie hängt zwar nicht wirklich an ihrem Freund, aber er war ihre letzte Chance auf ein Baby, das vielleicht doch noch Sinn in ihr Leben bringen könnte.

  Cows, Buchtipp

Diese drei Geschichten werden in dem Buch zu Beginn einzeln erzählt und man lernt die drei Protagonistinnen in Ruhe kennen. Dann nimmt die Story rasant an Fahrt auf, als Tara nach einem Date in einem Moment der Schwäche einen folgeschweren Fehler begeht. Dieser verändert ihr ganzes Leben – und nicht nur ihres. Komplett am Boden und isoliert fühlt Tara sich einsam und ohne Beistand. Bis sie unverhofft doch ziemlich starke Rückendeckung bekommt und ihre auswegslose Situation sich vielleicht doch noch zum Guten wendet…

Mein Fazit über das Buch.

Ich habe ja bereits vorweggenommen, dass ich das Buch quasi verschlungen habe. Somit fällt mein Fazit überwiegend positiv aus. Was mir besonders gefallen hat: dass dieses Buch Fragen aufwirft und man beginnt, zu reflektieren. Die Kernaussage ist für mich, dass man sich mit der richtigen Einstellung aus jeder Situation befreien kann. Ich finde es aber gut und richtig, dass auch gezeigt wird, dass man es nicht immer alleine schafft. Wenn wir wirklich am Boden sind, ist es manchmal nur eine helfende Hand, die die Kehrtwende herbeiführen kann.

Cows, Buchtipp Cows, Buchtipp

Es hat mich durchaus auch über den Unterschied zwischen Müttern und Nicht-Müttern nachdenken lassen. Und dass gerade wir Frauen uns oftmals mehr supporten sollten. Oft urteilen wir vorschnell und schauen nicht genügend hinter die Fassade.

Außerdem wird auch gezeigt, dass die sozialen Medien vieles in unserer Welt verändert haben – zum Positiven oder zum Negativen.

Cows hat mich zum Nachdenken über uns Frauen angeregt.

Wenn ich euch neugierig gemacht habe, dann kann ich euch nur dazu raten, euch dieses Buch ebenfalls näher anzusehen. Am 27.02. 2019 ist dann auch endlich der Buchrelease.

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Bitte voten!

Bis dahin möchte ich euch bitten, für meinen Slogan zu diesem Buch zu voten. Er könnte im Februar dann auf die Plakatkampagne gedruckt werden.

“Frauen müssen in keine Schublade passen.”

Hier geht es zum Voting.

 


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