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H&M CONSCIOUS COLLECTION 2014

H&M CONSCIOUS COLLECTION 2014

HM Conscious 2014_TitelUiuiui, eigentlich hatte ich mir ja fest vorgenommen, dem schwedischen Riesen mehr und mehr den Rücken zu kehren, aber die kleinen Ferkelchen wissen eben, wie sie mich ködern können. Mit einer hochwertigen und ausgefeilten Kollektion, die zudem noch das Gewissen nur wenig belastet. Denn die Lederwaren sind mittlerweile aus schwedischem Bio-Leder. Bio ist auch die Seide. Und weil die Looks von den Designern Elizabeth von Guttman und Alexia Niedzielski von Ever Manifesto so überzeugen, werde ich am 10. April wohl doch wieder die Kreditkarte glühen lassen. Böse, böse, böse. Aber ein Teilchen muss doch drin sein. Ich kann mich bis jetzt nicht ganz entscheiden, ob es die verzierte Jacke in dunkelblau wird, das weisse Hippiekleid oder das Bustiertop in schwarz. Orientiert haben sich die Kreativen hier übrigens am Flamencotanz und am Stierkampf – aber den mögen wir natürlich nicht. Nur die Klamotte. Wie gefällt’s euch? Schon Lieblinge entdeckt?

xxbina

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  1. Nina

    24 März

    Solange die “bewusste Kollektion” unter denselben Bedingungen wie der Rest produziert wird, überzeugt H&M mich nicht. Darüber hinaus sind viele der Teile nur anteilig aus nachhaltigen Materialien hergestellt. Das Bio-Leder überzeugt mich noch am Meisten, weil es von lokalen schwedischen Rindern stammt, die nicht speziell für die Lederproduktion gezüchtet werden. Das ist für eine Fast Fashion-Kette sicherlich lobenswert. Nichtsdestotrotz verrät uns H&M hier nichts über das Gerbeverfahren. Ich gehe davon aus, dass dieses nicht pflanzlich ist und dementsprechend viele Schadstoffe enthält. Aber die Ästhetik lässt vieles in Vergessenheit geraten… Green Washing at its best.

    • Bina

      24 März

      Danke für deinen Kommentar! Ja, leider ist in der Modeindustrie noch zu wenig transparent – und das nicht nur bei H&M. Trotzdem eine gute Entwicklung, dass selbst dieser Mode-Riese sich an Nachhaltigkeit und Bio rantraut und es so auch der breiteren Masse zugänglich macht. Vielleicht werden so noch mehr Menschen überzeugt, auf die Herkunft der Materialien zu achten – zu wünschen wäre das jedenfalls!
      Liebst, Bina

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