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THE WOLF OF WALLSTREET // KINOTIPP

THE WOLF OF WALLSTREET // KINOTIPP

The Wolf of Wallstreet_06

Schon seit Mitte Januar in den deutschen Kinos und nun endlich auch bei uns im Kinotipp: The Wolf of Wallstreet. Ob sich der Film wirklich lohnt, werdet ihr hier erfahren. Was ihr bei dem Kinobesuch jedenfalls mitbringen solltet: viiieeeel Zeit. Denn der Film hat Überlänge. Und wie. Das hatte uns bei dem Kinobesuch auch mehr als überrascht, obwohl die Überlänge angekündigt wurde. Jedenfalls ist das auch mein Fazit: man hätte den Film ein wenig kürzen müssen. Das hätte auch der Story nicht unbedingt geschadet.

Die Filmografie von Martin Scorsese zeigt das Leben von der Wallstreet-Legende Jordan Belfort. In der Hauptrolle sieht man Leonardo DiCaprio, der sich – wie eigentlich immer – den Arsch aufreisst und sein ganzes schauspielerisches Talent offenbart.

Wie befinden uns in New York, Mitte der 80er Jahre. Jordan Belfort stammt aus einfachen Verhältnissen und möchte gerne Börsenmakler an der Wall Street werden. Bei seinem ersten Job, wird ihm von seinem Chef gleich deutlich gemacht, dass es nur darum geht, sich die Provisionen einzuheimsen und möglichst viele Drogen zu konsumieren. Auch in die Welt der Prostitution wird er eingewiesen. Dass Belfort eigentlich verheiratet ist, stört ihn nicht wirklich. Genau an dem Tag, als er seine Lizenz bekommt, verliert Belfort am Black Monday seinen Job. Bald hat er jedoch einen neuen Job in Aussicht und soll Pennystocks verkaufen. Hier liegen die Provisionen viel höher als normal und Jordan verdient bald ein sehr gutes Gehalt. Darauf wird auch bald sein Nachbar Donnie Azoff aufmerksam und will nun für Jordan arbeiten. Dieser gründet daraufhin mit ein paar weiteren Losern eine eigene Firma, die bald floriert. Natürlich werden auch hier massig Drogen konsumiert und die Dekadenz der 80er kennt keine Grenzen. In der Firma Stratton Oakmond macht er sich bald einen Namen als Wolf of Wallstreet. Und die jungen Börsenmakler rennen ihm bald die Bude ein, weil alle für ihn arbeiten wollen. Auf einer Party lernt Jordan Naomi kennen, verliebt sich und die beiden haben eine heisse Affäre, die dann zu der Scheidung von seiner Frau führt. Da Jordan in Naomi seine Traumfrau sieht, heiratet er sie bald. Das hält ihn allerdings nicht davon ab, an seinem Junggesellenabschied nochmal eine richtige Orgie zu feiern. Auch der Drogenkonsum wird mehr und mehr zu einem Problem und das Geschäft läuft auch nicht mehr in den Grenzen der Legalität ab. Für Jordan ist trotzdem alles eine einzige Party. Irgendwie klar, dass es so nicht ewig weitergehen kann und als das FBI auf ihn aufmerksam wird, wendet sich das Blatt.

Tja, was soll ich sagen? Der Film ist keineswegs schlecht und alleine die Besetzung und witzigen Dialoge sind es wert, The Wolf of Wallstreet zu gucken. Aber viele Passagen wiederholen sich und sind schlichtweg zu lang. Die Story hätter besser zusammengefasst werden können. Trotzdem ist dieser Film gutes Entertainment und wenn man viel Zeit mitbringt, dann hat man einen unterhaltsamen Kinoabend.

xxbina

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  1. Genau so sehe ich das auch! Eigentlich ein toller Film, aber um Exzess zu zeigen muss man nicht auch zeitlich ausschweifen…

    • Bina

      18 Februar

      Schön formuliert! Und bin froh, dass ich mit der Meinung nicht alleine bin!^^
      Liebst, Bina

  2. Romy

    18 Februar

    Das sehe ich ganz genau so – habe ihn vor zwei Wochen mit einem Freund gesehen (haben wir uns zum Abschluss der Prüfungen gegönnt) und die ersten zwei Stunden dachte ich mir nur “Jo, geiler Film..” und daaaaann kam die letzte Stunde; gefühlte weitere 3 Stunden, Story für vielleicht 20 Minuten.
    Der Film ist gut gemacht, unterhaltsam und gibt Stoff für einige Diskussionen (Drogenmissbrauch; Vertrauensmissbrauch; Habgier; etc.) aber nur bis zu einem bestimmten Punkt.. dann geht es etwas in “wir wollen noch nicht aufhören zu drehen und machen ketzt einfach mal noch irgendwas” über. Ich finde diese letzte Stunde sehr schade; der Film hätte starkes Zeug viel besser zu sein.
    Gespielt einwandfrei, ohne Zweifel; umgesetzt hervorragen; aber man hätte den Schlussstrich nicht ignorieren dürfen. Ich denke, das Ende könnte dem Film den Oscar kosten..

    • Bina

      18 Februar

      Dank dir für deine Meinung. Mir ging’s eher mit der ersten Hälfte so. Es ging immer nur im den dekadenten Lifestyle, Orgien und Drogenmissbrauch. Das hat sich – meiner Meinung nach – zu oft wiederholt. Man hat ja ziemlich schnell verstanden, dass er sein Lieben anfangs ziemlich knorke fand!^^

  3. Constance

    19 Februar

    I really need to see that movie.. ASAP!

    http://www.mursway.com/

    • Bina

      19 Februar

      Hope you enjoy it – it lasts soooo long! But all in all a good and entertaining movie!^^

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